Es juckt, es brennt, die Kopfhaut zeigt Rötungen und sorgt für ein unangenehmes Gefühl. Die Rede ist von einer gereizten Kopfhaut. Fast jeder hatte dieses Gefühl mindestens einmal, im Schnitt leiden sogar knapp 40 % der Männer und gar 60 % der Frauen an einer sehr empfindlichen Kopfhaut.

Inhaltsverzeichnis

Lesen Sie nun was die genauen Symptome sind, welche Ursachen eine gereizte Kopfhaut hat und was Sie effektiv dagegen tun können.

Gereizte Kopfhaut: die Symptome

Bei einer gereizten Kopfhaut treten oftmals ein oder mehrere der nachfolgenden genannten Symptome auf:


Die Symptome verleiten den Betroffenen am Kopf zu kratzen, was im ersten Moment den Reiz zwar geringfügig lindert, langfristig aber den Effekt nur noch mehr verstärkt.

Gereizte Kopfhaut: die Ursachen

Die möglichen Gründe für eine gereizte Kopfhaut sind extrem vielfältig, was es dem Betroffenen leider schwer macht, die auslösende Ursache einzukreisen und abzustellen.


1. Aggressive Stylingprodukte
Ähnlich wie beim Haarspliss können die falschen Stylingprodukte eine Kopfhaut stark beanspruchen. Dazu zählt häufiges Färben, starkes Kämmen mit einer falschen Bürste, tägliches heißes Föhnen, (zu viel) Haarspray oder Dauerwellen.

2. Allergie
Eine allergische Reaktion auf ein bestimmtes Pflegeprodukt oder aber auch nur auf einen einzelnen Inhaltstoff kann ein Auslöser sein. So eine allergische Reaktion kann sich „über Nacht“ entwickeln, daher kann auch ein seit Jahren verwendetes Pflegeprodukt die Ursache sein. Abhilfe schafft hier nur geduldiges ausprobieren verschiedener Produkte. Alternativ kann ein Dermatologe einen Allergietest machen. Für diesen ist es hilfreich, die aktuell verwendeten Pflegemittel zum Allergietest mitzubringen.

3. Erkrankungen
Auch eine Reihe von Erkrankungen wie Hefepilze bzw. Hautpilzerkrankungen im Allgemeinen, Neurodermitis, Schuppen bzw. Schuppenflechte (Psoriasis), seborrhoisches Ekzem oder eine hormonelle Veränderung z.B. bei Frauen in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren können die auslösende Ursache sein. Hier ist es in jedem Falle ratsam, fachärztliche Hilfe aufzusuchen.

4.Parasitenbefall
Ein Parasitenbefall wie Kopfläuse, Flöhe oder Milben betrifft zwar hauptsächlich Kinder, ist aber auch bei Erwachsenen möglich. Da diese sich vom menschlichen Blut ernähren fügen sie der Kopfhaut kleinste Verletzungen hinzu. Diese Mini-Verletzungen sorgen für das Brennen und dem Juckreiz und verleiten zum Kratzen. Liegt ein Befall von Parasiten vor schaffen spezifische Pflegeprodukte und Kämme rasche Abhilfe.

5. Falsche Kopfbekleidung
Eine zu enge Kopfbedeckung sorgt für eine ständige Reibung zwischen Kopfhaut, Haaren und Kopfbedeckung. Auf Dauer kann dies zu Reizungen führen.

6. Äußerliche Einflüsse
Dazu gehören UV-Strahlen, extreme Kälte oder Wärme oder Luftverschmutzungen.

7. Sonstiges
Auch körperlicher oder seelischer Stress kann zu Kopfhautreizungen führen.


Sie sehen, die Bandbreite an den möglichen Ursachen für Kopfhautreizungen ist extrem vielfältig.

Gereizte Kopfhaut: das hilft dagegen

Im ersten Schritt sollte natürlich genau analysiert werden, was die eigentliche Ursache ist und diese anschließend abgestellt werden. Im zweiten Schritt gibt es weitere Maßnahmen die man ergreifen kann, um die strapazierte Kopfhaut zu entlasten und ihr die notwendige Pflege zu geben.

Langfristig ist die richtige Pflege nämlich essenziell wichtig – auch wenn die Kopfhaut später wieder geheilt ist sollte damit nicht aufgehört werden.


1. Ein mildes Shampoo verwenden


2. Zu heißes Wasser vermeiden
Es klingt banal, aber zu heißes Wasser beim Duschen oder Baden bringt zwar im ersten Moment eine Milderung des Reizes zum Vorschein, entzieht aber der Haut die notwendigen Fette und Pflege und sorgt somit für eine Verschlechterung des Zustands. Versuchen Sie daher nur lauwarmes bis frisches Wasser zu verwenden.


3. Arganöl zur Kopfhautpflege verwenden